Besser mit Geld umgehen: Die innere Einstellung ist wichtig

von | Dec 16, 2019

Immer mal wieder bekommen wir Zuschriften, die sich ungefähr so anhören: „Vielen Dank für Eure Angebote, ich profitiere sehr davon. Ihr habt viele tolle Themen, aber die Meditationen / Affirmationen zum Thema Geld, die stoßen mich irgendwie ab.“.

Die Fragen, die ich mir dabei stelle: Liegt das Problem hier beim Sender oder beim Empfänger? Und was sagt es über die Person aus, die es unpassend findet, sich mit dem Thema Geld zu beschäftigen?

Geld ist häufig mit negativen Glaubenssätzen belegt

Bei kaum einem anderen Thema haben wir Menschen so viele negative Glaubenssätze gespeichert wie bei diesem. „Geld verdirbt den Charakter“ oder „Es gibt wichtigeres als Geld“ – solche Sprüche hören wir oft, und leider viel zu oft während unserer prägenden Kindheit … und als Erwachsene wundern wir uns dann über unseren Kontostand.

Umgang mit Geld ist wie Zähneputzen – man sollte es draufhaben

Lass mich mal ganz anders fragen … wie würdest Du leben, wenn Geld keine Rolle spielen würde, wenn Du es unendlich und bedingungslos zur Verfügung hättest? Nur noch halbtags arbeiten? Gar nicht mehr arbeiten? Ein eigenes Business aufziehen? Auf Weltreise gehen? Welche Möglichkeiten siehst Du vor Deinem geistigen Auge? Sei ehrlich zu Dir selbst: Wie fühlst Du Dich dabei, wenn Du Dich ernsthaft auf den Gedanken einlässt?

… und Du bist immer noch der Meinung, dass Geld nicht wichtig ist?

Versteh mich nicht falsch. Auch ich bin der Meinung, dass es sehr viel Wichtigeres im Leben gibt als Geld. Aber der Umgang mit Finanzen ist eine Art Basis, in etwa wie Zähneputzen – beides ist zwar nicht direkt überlebenswichtig, aber beides solltest Du draufhaben, sonst kann es mit der Zeit echt unangenehm werden. Klar kann man mit Zahnschmerzen leben, aber es macht das Leben nicht schöner und es muss eigentlich nicht sein. Auch Geld wird nur dann zum Problem, wenn Du keines hast. Und solange Du Dir um Zahnschmerzen oder eben über Geld Gedanken machen musst, kannst Du Dich einfach nicht um die wirklich wichtigen Dinge kümmern. Das ist so wie in Minecraft. Du spielst entweder den „Überleben“-Modus oder den „Kreativ“-Modus.

„Ich muss für mein Geld hart arbeiten“ und „Ich verdiene mein Geld mit Leichtigkeit“ sind beides Glaubenssätze zum Thema Geld. Und beide stimmen! Eben je nachdem, an welchen Satz Du glaubst.

Die meisten Menschen haben unglückliche Prägungen zum Thema Geld. Da schließe ich mich gar nicht aus. Aber gerade deshalb sollten wir uns immer wieder bewusst machen, dass manche Annahmen nicht nur keine Gültigkeit (mehr) haben, sondern uns im Gegenteil sogar regelrecht schaden. „Liebe ist wichtiger als Geld“ – stimmt! Und wenn Du Rechtshänder bist, ist Dein rechter Arm wichtiger als Dein linker Arm – aber vielleicht sind ja auch beide Arme wichtig?

Wir alle haben unsere unbewussten Glaubenssätze. Und wie bei all unseren Glaubenssätzen ist es wichtig, diese von Zeit zu Zeit zu hinterfragen. Haben sie noch ihre Gültigkeit? Macht das Sinn für mich? Oder schadet es mir sogar? Beim Thema Geld konnte ich folgendes beobachten: Zwischen Deinem Kontostand und Deinem Selbstwertgefühl gibt es eine Korrelation.

Musst Du jetzt Millionär werden für ein gesundes Selbstwertgefühl? Nein! Aber sobald Deine Finanzen nicht mehr negativ belegt sind, sobald sie nichts anderes sind als eine Quelle der Freude, sobald der Umgang mit Geld einfach entspannt ist, hast Du es geschafft! Deine Basis! Konto in Ordnung, Selbstwert in Ordnung! Check! Das ist fast besser als gesunde Zähne!

Was Du tun kannst, um an diesen Punkt zu gelangen?

Arbeite auf zwei Ebenen: Kümmere dich um die Finanzen und um Deine innere Einstellung!

Um Deine Finanzen zu meistern, solltest Du auf zwei Ebenen arbeiten:

1. Handeln (Deine äußere Welt):

Schaffe Vorraussetzungen, damit Geld in Dein Leben kommen kann, sprich, kümmere Dich um einen guten Job, gründe eine Firma, investiere in Aktien, ergreife Chancen, die sich bieten etc., also das ganze Repertoire der äußeren Welt – ich vermute, so viel war Dir schon klar.

2. Mindset (Deine innere Welt):

Erachte Dich selbst für würdig, Geld auch annehmen zu dürfen. Sei es Dir wert! Dies ist die zweite Ebene, die Ebene der inneren Welt.

Sobald Du nur auf einer dieser beiden Ebenen arbeitest, wird es nicht funktionieren. Wie viele begabte Menschen kennst Du, die trotzdem weniger verdienen als ihre unbegabteren Kollegen? Ich kenne einige. Sie arbeiten nur auf der ersten Ebene. Auf der anderen Seite gibt es auch Menschen, die sich Geld in ihrem Leben manifestieren wollen, aber nicht ins Handeln kommen und Chancen nicht ergreifen. Das funktioniert genauso wenig.

Als Kind hat man Dir (hoffentlich) erklärt, wie Du Deine Zähne putzt. Ebenso hat man Dich vermutlich gewarnt und Dir erzählt, was passiert, wenn Du nicht die Zähne putzt. Hat man Dir auch erklärt, wie man Geld verdient und anlegt? Oder was passiert, wenn man das Thema vernachlässigt? Nein? Okay, die gute Nachricht ist: Damit bist Du nicht allein, wir leben im Informationszeitalter und Du kannst das nun selbst in die Hand nehmen! Arbeite ganz bewusst auf beiden Ebenen. Und informiere Dich auch ganz bewusst, wie man diese beiden Ebenen am besten angeht. Beide Bereiche sind sehr umfangreich.

So kannst Du loslegen und Deinen Kontostand in Ordnung bringen

Wenn Du ganz konkret Tipps zur ersten Ebene (Handeln) benötigst, empfehle ich Dir Das Buch „Cashkurs“ von Dirk Müller – ein praktisches Handbuch für den Umgang mit Geld. Egal, wie viel oder wie wenig Du davon hast, hiermit schaffst Du Dir eine solide Grundlage. Kapitel 1 startet mit dem Thema Verschuldung, also keine Ausreden und Ärmel hochkrempeln!

Arbeite parallel schon an der zweiten Ebene: Mindset! Mache Dir bewusst, dass Deine Glaubenssätze Dich dorthin gebracht haben, wo Du gerade stehst. Ich hoffe, dieser Artikel konnte schon dazu beitragen. Wenn Du weiter an Deinem Mindset arbeiten möchtest, hole Dir doch etwas Rückenwind von uns. Wir haben genau für diesen Zweck unsere App „Affirmationen & Silent Subliminals“ konzipiert. Distanziere Dich von Deinen Glaubenssätzen und rekonditioniere Dich mithilfe unserer mentalen Techniken.

Arbeiten mit der App „Affirmationen & Silent Subliminals“

Du kennst Dich mit Affirmationen und Silent Subliminals noch nicht aus? Dann kannst Du hier mehr erfahren. Grundsätzlich liegt die Kraft darin, wiederholt positive Botschaften über Dich selbst und über Deine Beziehung zu Geld zu hören. Diese kannst Du bewusst in normaler Lautstärke oder subliminal, also lautlos nebenher hören. In der App stellst Du Dir dazu eine Playlist zusammen, die automatisch wiederholt abläuft.

Um Dein Verhältnis zu Geld zu verbessern, empfehle ich Dir diese Affirmations-Themen

  • „Reichtum und Fülle“ ist das „Einstiegsthema“, denn es nimmt die Unsicherheit, Geld annehmen zu dürfen. Aus diesem Grund ist das Thema in der „Du“-Form verfasst – so wie unsere Eltern mit uns gesprochen haben. Generell ist die „Du“-Form zum Bekämpfen von Unsicherheiten sehr geeignet.
  • Sehr gut ist das zu kombinieren mit den Themen „Selbstliebe“ oder „Selbstvertrauen“, weil man gut zu sich selbst sein muss, um sich einen neuen Umgang mit Geld zu gestatten. Diese beiden Themen richten sich ebenfalls in der „Du“-Form an Dich, genau aus dem Grund, dass das Kinder-Ich angesprochen wird.
  • Sobald Du etwas sicherer geworden bist, kannst Du die Themen „Werde zum Geldmagnet“ und „Geld im Überfluss“ hören. Da kannst Du selbst entscheiden, welche Worte Dich besser ansprechen.

Hörprobe „Reichtum und Fülle“

von der kyō Mobile App „Affirmationen & Silent Subliminals“

Wir bieten grundsätzlich zu einem Themenbereich mehrere Affirmations-Themen an, damit unsere Anwender sich die Formulierung auswählen können, die sie am stärksten anspricht. Viele Affirmations-Themen sind aufgrund von Hörerwünschen zustande gekommen.

Was sagt es also über die Person aus, die es unpassend findet, sich mit dem Thema Geld zu beschäftigen?

Um es abschließend noch einmal konkret zu beantworten: Solltest Du zu denen gehören, die unsere Finanzthemen unpassend finden, wäre mein Vorschlag: Nimm es doch mal zum Anlass, Deine Glaubenssätze zu hinterfragen. Ich habe da nämlich eine Vermutung. Wenn Du hierbei tatsächlich einen negativen Beigeschmack empfindest, ist das ziemlich sicher genau Dein Thema. 🙂

– – – – – – –

Text: Tanja
Beitragsfoto: Christian Dubovan / Unsplash

– – – – – – –

Ich bin Tanja, Gründerin von kyō.
Seit fast 20 Jahren orientiere ich mich am Buddhismus, meditiere regelmäßig und besuche Retreats.

Ich glaube daran, dass Glück dann entsteht, wenn Du Ja sagst zu Dir selbst. Das Leben ist ein fortwährender Entwicklungsprozess, und ich möchte Dir auf dieser Webseite Ideen, Konzepte und Produkte vorstellen, die mir auf meinem Weg schon geholfen haben.

ENTDECKE UNSERE BUCHTIPPS


shares
Share This