5 Tipps für eine gesunde Beziehung

von | Mrz 18, 2018

Der Mensch ist ein Gemeinschafts-Tier. Deshalb werden wir auch maßgeblich von den wichtigsten Bezugspersonen in unserem Leben geprägt. Unglückliche und kräftezehrende Beziehungen zu anderen Menschen sind leider bei vielen Menschen an der Tagesordnung. Dabei kann jeder Mensch es schaffen, glückliche Beziehungen zu führen und zu leben, wenn man einige Dinge beachtet. Diese Tipps können dir dabei helfen, deine Beziehungen zu verbessern – sie gelten im Übrigen nicht nur für romantische Paarbeziehungen, sondern auch für jede andere Art von Beziehung in deinem Leben.

1. Richtig zuhören und präsent sein.

Und zwar nicht nur deshalb, um dem Gegenüber etwas möglichst Schlaues zu antworten. Oftmals konzentrieren wir uns immer, wenn jemand spricht, nur auf uns. Wir sind nur damit beschäftigt, was wir als nächstes antworten könnten. Du solltest aber versuchen, den anderen wirklich zu sehen und ihm richtig zuzuhören. Auch wenn das oft heißt, einfach nur da zu sein und eben (erst einmal) gar nichts zu sagen. Wenn du dein Gegenüber bewusst aussprechen lässt, wirst du bemerken, dass die wirklich wichtigen Sachen oft erst nach einer Pause, nach einer Zeit der Stille kommen.

2. Akzeptanz und Wertschätzung des anderen.

Das heißt, auch zu akzeptieren, dass er anders ist als du und andere Wünsche und Bedürfnisse hat. Bevor wir den anderen verurteilen, weil er nicht so ist wie wir, sollten wir lieber versuchen zu verstehen, dass der andere anders ist und deshalb auch anders auf Dinge reagiert als wir. Auch die gegenseitige Wertschätzung auszudrücken ist für den Erhalt glücklicher Beziehungen wichtig. Wertschätzung kannst du zum Beispiel zum Ausdruck bringen, indem du Komplimente machst (und zulässt!) oder Lob aussprichst.

3. Eine Beziehung ist keine Symbiose.

Abgrenzung ist für jede Art von Beziehung wahnsinnig wichtig. Sich hineinstürzen und gleichzeitig abgrenzen zu können ist eine ungeheuer wichtige Fähigkeit. Dazu gehört auch, sich immer wieder bewusst zurück zu ziehen, auf sich zu hören. Jeder Partner ist ein eigenständiger Mensch mit eigenen Vorstellungen. Es ist deshalb für eine dauerhaft glückliche Beziehung enorm wichtig, dass sich jeder auch Zeit für sich und seine Interessen nimmt. Auch Freunde und Familie sollte man auf Dauer nicht vernachlässigen, denn soziale Kontakte sind wichtig und geben (gerade auch in schwierigen Zeiten) Halt. Außerdem hat man sich einfach am Ende des Tages auch mehr zu erzählen und kann sich wieder intensiver mit dem Partner austauschen.

4. Ideal-Vorstellungen aufgeben.

In Liebesfilmen und Musik-Texten wird uns oft suggeriert, dass Liebe immer nur leidenschaftlich, wunderschön und aufregend ist. Wenn wir dann in unserem Alltag aufwachen, denken wir oft an uns und unserem Beziehung sei etwas „falsch“. Echte Liebe sieht jedoch in den meisten Fällen und auf Dauer ganz anders aus. Liebe bedeutet eben wie es in einem bekannten Zitat so schön heißt nicht, sich in die Augen zu sehen, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt. Definiere Liebe und Beziehung nach deinen eigenen Maßstäben und nicht nach denen, die dir in den Medien vorgegaukelt werden.

5. Mehr geben als nehmen.

Wenn eine Beziehung länger andauert, kommen früher oder später auch schwierigere Zeiten und Herausforderungen. Nach der ersten Verliebtheitsphase treten auch andere Lebensbereiche wie Freunde, Familie und Beruf wieder in den Vordergrund. Oft hat dann beispielsweise ein Partner das Gefühl, dass er mehr in die Beziehung investiert als der andere. Es fühlt sich für ihn so an, als wäre die Beziehung in eine emotionale Schieflage geraten. Das Resultat ist dann oft: Der andere ist gekränkt und investiert (ebenfalls) weniger in die Beziehung oder wirft dem Partner ständig vor, dass er nicht genug für die Beziehung tut. Beides ist für eine harmonische und glückliche Beziehung kontraproduktiv. Um die Beziehung aus dieser Abwärtsspirale zu retten, kann es helfen, sich bewusst zu machen, dass wir nie alles wahrnehmen, was der Partner für uns tut. Von 100 Prozent, die der Partner gibt, kommen nur 80 Prozent bei uns an. Wir warten vielleicht auf die klassischen Zeichen der Zuneigung wie liebe Worte, gemeinsame Ausflüge, Geschenke etc. Die Kleinigkeiten im Beziehungsalltag nehmen wir aber oft gar nicht mehr bewusst wahr. Eine mögliche Lösung, um aus diesem Teufelskreis auszubrechen, empfiehlt das Zeit zu Leben-Portal (www.zeitzuleben.de): Nach dem subjektiven Empfinden immer etwas mehr geben als der Partner, dann ist das „Beziehungskonto“ bald wieder ausgeglichen. Denn vom Geben ist noch keiner arm geworden und es schenkt dir selbst oft nachhaltigere Zufriedenheit als etwas zu bekommen.

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Text: Christina Grübl
Beitragsfoto: Toa Heftiba / Unsplash

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Christina Grübl, geboren 1982, Diplom-Soziologin und freie Journalistin, lebt und arbeitet in München.
Ihr Blog happydings.net steht ganz unter dem Motto „Nimm Dein Glück selbst in die Hand – selbst machen, selbst finden, selbst entdecken!“.

Seit Oktober 2017 schreibt sie auch Blog-Beiträge für kyō und teilt hier ihre Tipps für ein bewussteres und glücklicheres Leben.

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