Die 7 Gesetze des Universums und wie wir sie für unser Leben nutzen können

von | Feb 12, 2018

Wenn wir verstehen wollen, wie unsere Welt im Inneren funktioniert, ist es notwendig, dass wir einige physikalische Gesetze, man nennt sie auch Naturgesetze kennen. Es gibt aber noch mehr als diese physikalischen Gesetze, denn die Physik kann eben nicht alles erklären. Die sogenannten kosmischen Gesetze schließen die Naturgesetze mit ein und ergänzen sie durch zusätzliche „geistige“ Gesetze. Wenn wir uns in unserem Leben gegen diese kosmischen Gesetze wehren oder nicht im Einklang mit ihnen leben, sind wir unglücklich und dann leiden wir. Wir können diese Gesetze aber auch für uns arbeiten lassen, denn durch ihre Kenntnis erklären sich viele Phänomene und wer sie kennt und sie sich bewusst macht, kann sie für sich und sein Leben positiv nutzen.

1. Das Prinzip des Geistes.

Dieses Gesetz besagt, dass alles Geist ist. Das heißt, dass alles miteinander verbunden ist, weil es aus demselben Stoff ist. Wir sind sozusagen Schöpfung und Schöpfer in einem. Wir erschaffen mit unseren Gedanken unsere Realität. Jedem Menschen steht es offen, seine Gedanken und damit auch sein Handeln zu verändern. Dadurch verändert er dann auch die Welt. Mache dir also bewusst, dass Veränderung zuerst in deinem Geist stattfinden muss, damit sie auch in anderen Bereichen deines Lebens stattfinden kann.

2. Das Prinzip von Ursache und Wirkung.

Dieses Gesetz besagt, dass jede Ursache eine Wirkung hat und jede Wirkung eine Ursache. Denn jede Aktion erzeugt eine Energie, die wieder zum Ausgangspunkt beziehungsweise zum Erzeuger zurückkommt. Es gibt also laut diesem Gesetz keine Fehler, keine Schuld, kein Zufall oder Glück, sondern immer nur Ursache und Wirkung. Diese beiden können jedoch auch eine lange Zeit (auch viele Jahrhunderte) auseinanderliegen. Dieses Gesetz kann dir dabei helfen, wenn du dir oft die Schuld an bestimmten Dingen und Lebenssituationen gibst. Denn es besagt, dass alles in deinem Leben nur genau so kommen konnte, wie es gekommen ist. Weil eben alles eine Ursache hat, die eine Wirkung nach sich zieht. Wenn du dein Leben so betrachtest, wirst du dich nicht mehr länger mit den großen „Warum passiert gerade mir das-Fragen“ quälen. Statt dich ständig nach dem „Warum“ zu fragen, kannst du dich jetzt darauf konzentrieren, was du aus dieser Lebenssituation machen und lernen kannst.

3. Das Prinzip der Entsprechungen oder Analogien.

Laut diesem Gesetz entsprechen die Verhältnisse im Universum (Makrokosmos) den Verhältnissen im Einzelnen (Mikrokosmos). Das heißt, die äußeren Verhältnisse spiegeln sich im inneren des Menschen wider und umgekehrt. Es begegnet uns also nichts, was nicht irgendetwas mit uns zu tun hat. So, wie du innerlich bist, so erlebst du auch deine Außenwelt. Umgekehrt ist die Außenwelt auch dein Spiegel. Wenn du dich veränderst, verändert sich auch alles um dich herum. Wenn du also eine Veränderung in der Welt oder in bestimmten Bereichen sehen möchtest, dann fange an, dich selbst zu verändern und die anderen werden nach ziehen.

4. Das Prinzip der Resonanz oder Anziehung.

Dieses Gesetz besagt, dass wir nur das anziehen können, was wir aussenden. Wir können quasi nur auf der Frequenz empfangen, auf der wir senden. Gleiches zieht Gleiches an und wird durch Gleiches verstärkt. Du ziehst dir also all das in dein Leben, was deinen täglichen Handlungen, Gedanken und Emotionen entspricht. Versuche daher immer positive Emotionen zu wählen, entscheide dich für Liebe anstatt Angst und Liebe wird auch wieder zu dir zurückkehren.

5. Das Prinzip der Geschlechtlichkeit.

Nach diesem Gesetz hat alles hat eine männliche und gleichzeitig auch eine weibliche Seite. In der chinesischen Philosophie ist es als das Prinzip von Ying und Yang bekannt. Alle Dinge und alle Personen enthalten in sich diese zwei Elemente. Wir sollten deshalb weder den männlichen, noch den weiblichen Teil in uns ablehnen. Denn beide Teile möchten gesehen und gelebt werden.

6. Das Prinzip des Rhythmus oder der Schwingung.

Laut Gesetz diesem Gesetz ist im Universum immer alles in Bewegung. Wie sagt man so schön: „Nichts ist so beständig, wie der Wandel“. Schwingungen können auch unseren Gemütszustand beeinflussen. Denn im Prinzip ist unsere Lebenskraft, der Unterschied zwischen Leben und Tod und der Grad unserer Gesundheit Schwingung. Die Chinesen bezeichnen es als Qi. So ist das sogenannte Qigong eine alte chinesische Meditations- und Bewegungsform zur Verbesserung und Erhaltung der Gesundheit. Wenn alles „im Fluss“ ist, geht es uns gut. Wenn wir etwas blockieren oder unterdrücken, geht es uns nicht gut, da sich diese Energie im Körper staut. Deshalb ist es so wichtig, dass du deinen Gefühlen (=Energie) Raum gibst und sie fühlst, anstatt sie zu ignorieren oder sie zu unterdrücken.

7. Das Prinzip der Polarität.

Nach diesem Gesetz hat alles im Universum seine zwei Gegensätze. Scheinbare Gegensätze sind jedoch nur unterschiedliche Ausprägungen des gleichen Sachverhaltes. So existiert zum Beispiel keine „absolute Hitze“ oder „absolute Kälte“. Hitze und Kälte sind einfach die zwei Pole von dem, was wir Temperatur nennen. Das gleiche Prinzip funktioniert bei „Licht und Dunkelheit“. Dunkelheit ist quasi nur ein Fehlen von Licht. Dieses Prinzip verdeutlicht uns, dass in allem Schlechten auch etwas Gutes steckt und umgekehrt. Wir können das „Gute“ auch nicht wahrnehmen und erkennen, solange wir nicht auch sein Gegenteil – das „Schlechte“ kennen. Unsere Bewertung hängt also immer von der eigenen Perspektive ab. Wenn wir die Perspektive wechseln, werden wir dieselbe Situation anders bewerten.

Das waren die 7 kosmischen Gesetze. Ich finde es erstaunlich, wie oft uns diese Gesetze im Alltag begegnen. Wenn wir sie kennen und sie für uns nutzen, kann sich unser Leben unglaublich schnell zum Positiven wandeln.

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Text: Christina Grübl
Beitragsfoto: Unsplash

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Christina Grübl, geboren 1982, Diplom-Soziologin und freie Journalistin, lebt und arbeitet in München.
Ihr Blog happydings.net steht ganz unter dem Motto „Nimm Dein Glück selbst in die Hand – selbst machen, selbst finden, selbst entdecken!“.

Seit Oktober 2017 schreibt sie auch Blog-Beiträge für kyō und teilt hier ihre Tipps für ein bewussteres und glücklicheres Leben.

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