Was sollen denn die anderen denken?

von | Jan 23, 2018

Was sollen denn die anderen denken? Diesen Satz denken und sagen wir öfter als wir glauben. Denn wir einmal genau hinsehen beschäftigen uns immerzu damit, wie wir auf andere wirken. Wir wollen alles richtig machen und uns so gut es geht anpassen, damit wir von anderen gemocht und geliebt werden. Dabei ist es in der Realität oft genauso, wie im folgenden Zitat: „Menschen mögen uns für unsere Stärken, aber sie lieben uns für unsere Schwächen.“

Das zeigt auch die Geschichte vom Tausendfüßler (aus dem Buch „Das Sonnenkindprinzip“ von Julia Tomuschat), die ich Euch hier nicht vorenthalten möchte:

„Es war einmal ein Tausendfüßler, der wunderschön tanzen konnte. Er konnte die tollsten Schrittkombinationen und drehte wagemutige Pirouetten. Alle, die dem Tausendfüßler beim Tanzen zusahen, waren begeistert. Doch eines Tages fragte den Tausendfüßler jemand: „Wie machst du das eigentlich, dass du so toll tanzen kannst? Nimmst du erst den linken siebenundachtzigsten Fuß und dann den dreiundachtzigsten rechten Fuß? Oder den siebenunddreißigsten rechten und dann den zweiundfünfzigsten linken Fuß?“ Der Tausendfüßler fing jetzt an wirklich darüber nachzudenken, wie das tanzen bei ihm funktionierte. Denn er wollte höflich sein und die Frage wirklich gerne beantworten. Als er das nächste Mal jedoch aufgefordert wurde zu tanzen, konnte er es plötzlich nicht mehr.“

Diese Geschichte lehrt uns vor allem eines: Wenn wir zu sehr in unserem Kopf und bei den anderen sind, verlieren wir dabei unser Gefühl und uns selbst.

Dabei ist es genau unsere Einzigartigkeit, die die Welt braucht und die uns so liebenswert macht. Vergleiche mit anderen machen uns nur unglücklich:

„Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit!“

Søren Aabye Kierkegaard

Deshalb nehme dir für das Jahr 2018 doch einmal vor, ganz bewusst aus der Reihe zu tanzen.
Anbei findest du ein zehn schöne Anregungen dazu:

1.

Tanze als würde dich niemand sehen! Und zwar genau so, wie du es gerne möchtest.

2.

Lerne etwas ausgefallenes Neues! Zum Beispiel Einrad fahren, Zaubern oder Jonglieren!

3.

Beobachte den Sonnenaufgang vom höchsten Platz Deiner Stadt!

4.

Male ein Bild mit deinen Fingern!

5.

Ziehe dir die buntesten Klamotten aus Deinem Kleiderschrank an!

6.

Nimm beim nächsten Mal Eisessen einfach zwei Kugeln mehr als sonst!

7.

Geh ohne Regenschirm raus und genieße es so richtig nass zu werden und durch die Pfützen zu springen!

8.

Verschenke etwas Außergewöhnliches, zum Beispiel einen Stern oder einen Fallschirmsprung!

9.

Färbe oder töne deine Haare in einer auffälligen Farbe!

10.

Schlafe eine Nacht unter freiem Himmel!

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Text: Christina Grübl
Beitragsfoto: Sam Manns / Unsplash

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Christina Grübl, geboren 1982, Diplom-Soziologin und freie Journalistin, lebt und arbeitet in München.
Ihr Blog happydings.net steht ganz unter dem Motto „Nimm Dein Glück selbst in die Hand – selbst machen, selbst finden, selbst entdecken!“.

Seit Oktober 2017 schreibt sie auch Blog-Beiträge für kyō und teilt hier ihre Tipps für ein bewussteres und glücklicheres Leben.

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