Selbstfürsorge praktizieren – 5 Tipps für einen liebevolleren Umgang mit Dir selbst

von | Okt 12, 2017

„Das schaffst Du nie!“, „Du bist zu dumm!“, „Die anderen sind besser als Du!“

Kennst Du solche Dialoge mit Dir selbst auch? Statt liebevoll und verständnisvoll mit uns selbst zu sprechen – so wie wir es schließlich auch mit guten Freunden oder Familie tun – sind wir oft damit beschäftigt, uns selbst herunter zu machen. Durch diesen negativen Dialog mit Dir selbst wirst Du aber nur eines: Dich immer schlechter fühlen. Das, was Du aber eigentlich damit erreichen willst, nämlich dass Dir Dinge besser gelingen, Du selbstbewusster und zufriedener mit Deinem Leben bist, wirst Du nur erreichen, wenn Du lernst, Dich gut um Dich selbst zu kümmern und Dir selbst mehr Liebe und Fürsorge entgegen zu bringen.

1. Schlechte Tage annehmen!

Jeder hat einmal einen schlechten Tag. Jeder, der etwas anderes behauptet belügt sich entweder selbst oder die anderen. Oder beides. Atme tief ein und mache Dir klar, dass es nur ein schlechter Tag und kein schlechtes Leben ist! Und auch Du hast das Recht dazu, einen schlechten Tag zu haben. Dir muss es nicht immer gut gehen. Nehme solche Tage und Momente an und akzeptiere sie und Du wirst schon bald sehen, dass sich solche Momente und Tage meistens dann in Luft auflösen, wenn Du sie zu 100 Prozent akzeptiert hast.

2. Tue Dir etwas Gutes!

Im Leben geht es darum, sich selbst Gutes zu tun und gut für sich zu sorgen. Und nicht erst, wenn es Dir schlecht geht. Der Sinn Deines Lebens ist, dass es Dir gut geht. Punkt. Alles andere ist zweitrangig und sollte hinten anstehen. Du kannst Dir zum Beispiel selbst Gutes tun, indem Du Dir kleine Dinge leistet, wie ein heißes Bad oder eine leckere Tasse Kakao. Oder es ist eben doch die neue Handtasche. Hauptsache, Du schenkst Dir selbst etwas Liebe, Mitgefühl oder Trost. Eben einfach das, was Du in diesem Moment gerade brauchst.

3. Lerne Nein zu sagen!

Eines der wichtigsten Dinge, die Du in Deinem Leben lernen solltest, ist „Nein!“ zu Menschen, Dingen und Situationen zu sagen, die Dir nicht gefallen. Wenn Du Dir generell schwer tust damit, zu entscheiden, ob Du etwas möchtest oder nicht, ob etwas gut für Dich ist oder Du Dich tendenziell eher überforderst als unterforderst, dann halte Dich an die folgende Regel: Wenn es kein klares „Ja!“ ist, dann ist es ein „Nein!“. So einfach. Wie fast alles im Leben, wirst Du auch das Nein-Sagen erst einmal üben müssen. Du kannst beispielsweise erst einmal mit dem Nein sagen zu kleinen Dingen anfangen, wie das Treffen mit der Freundin, zu dem Du eigentlich zu müde bist.

4. Nimm Dir regelmäßige (Aus)Zeit nur für Dich!

Um Dir Deine innere Zufriedenheit und Gelassenheit zu erhalten, ist es wichtig, dass Du Dir ab und zu Auszeiten nur für Dich selbst nimmst. Und zwar ohne schlechtes Gewissen Deinem Partner, Deinen Freunden oder Deiner Familie gegenüber. Mache es Dir mit einem guten Buch im Bett gemütlich, vertrete Dir die Beine bei einem langen Spaziergang, häkele oder stricke ein bisschen oder sitze einfach nur auf dem Sofa und schaue ins Leere (auch das kann manchmal ungeheuer entspannend sein!). Wichtig dabei ist nur, dass Du die Zeit nur für Dich nutzt und Dich keiner dabei stört. Dein Handy solltest Du in dieser Zeit am besten ausschalten.

5. Was macht Dich glücklich?

Höre niemals auf, Dir diese Frage zu stellen. Und zwar immer wieder aufs Neue. Du kannst nur ein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben führen, das auf Deine Bedürfnisse und Wünsche abgestimmt ist, wenn Du diese Wünsche und Bedürfnisse auch kennst und mit ihnen in Einklang lebst. Unzufriedenheit, Stress, Unsicherheit, Angst und allgemein ein nicht definierbares Unwohlsein sind meistens Zeichen dafür, dass Du ein Leben lebst, dass Deinem wahren Wesen wiederspricht. Es ist deshalb enorm wichtig, dass Du Dich damit auseinander setzt, was Dich glücklich und was dich unglücklich macht und Dein Leben (immer wieder) danach ausrichtest.

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Text: Christina Grübl
Beitragsfoto: Unsplash

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Christina Grübl, geboren 1982, Diplom-Soziologin und freie Journalistin, lebt und arbeitet in München.
Ihr Blog happydings.net steht ganz unter dem Motto „Nimm Dein Glück selbst in die Hand – selbst machen, selbst finden, selbst entdecken!“.

Seit Oktober 2017 schreibt sie auch Blog-Beiträge für kyō und teilt hier ihre Tipps für ein bewussteres und glücklicheres Leben.

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